Monopilot
bittet zum Abflug! Ihren Flieger betankt die vierköpfige Crew aus Bremen mit
einem energiegeladenen Gemisch aus Indie-Rock, deutschen Texten und tanzbaren
Beats! Also abheben, abschalten und abrocken!
Obwohl
schon 2007 gegründet, dauerte es eine ganze Zeit bis sich mit Tobias Noelle
(Gesang), Andre Dittmann (Schlagzeug), Thilo Kirsch (Bass) und Christian
Schnepf (Gitarre) die ideale Crew zusammen gefunden hat.
Seitdem
aber verfolgt sie ihre ganz eigene Flugroute. Die startet bei frühen Bands der
Hamburger Schule wie etwa „Kolossale Jugend“, welche Sänger Tobias Noelle
manchmal auch textlich inspirieren. Dann geht’s weiter nach England. Bands wie
Franz Ferdinand oder Art Brut kommen einem in den Sinn, wenn Christian Schnepf
an der Gitarre das etwas unkonventionellere, staccatoartige Gitarrenspiel
zelebriert.
Den
PS starken Motor der Maschine bildet während der ganze Route das Zusammenspiel
zwischen Thilo Kirschs treibenden Basslinien und Andre Dittmann am Schlagzeug,
welcher mit seinen breakbeatartigen Drumpatterns dafür sorgt, dass der Flieger
sogar auf der kürzesten Startbahn locker vom Boden abhebt und den Zuhörer auf
eine schweißtreibende Reise mitnimmt.
„I got birds on my mind but stones on my soles, so I
picked up my guitar for
rock'n'roll“
Black
Night Crash ist eine Band aus Bremen, die sich "lauten dreckigen"
Gitarrenrock auf die Fahnen geschrieben hat.
Die
Musiker haben ihre Band „Black Night Crash“ getauft, nachdem sie sowohl einen
Song von Ride mit diesem Titel, als auch einen Bob Dylan- Bootleg mit dem Titel
„Electric Black Night Crash“ entdeckten. 2005 gegründet, war es von Anfang an
Ziel des Quartetts, die vorherrschenden Modetrends der Musikindustrie links
liegen zu lassen und mehr den „Roots“ - dem verzahnten und ausgefeilten
Gitarrensound der siebziger Jahre zu huldigen, den sie mit eigenem Charme ins
Jetzt transportieren - wobei sich inzwischen auch einige Verweise auf die
späten sechziger Jahre eingeschlichen haben.
BNC
sind dabei nicht auf eine spezielle Band festgelegt, sie mixen wild und
gekonnt, hier eine schöne Harmonie à la Beatles, dort ein hingerotzter Song wie
The Who, mal Rock-Steady-Gitarren wie von Status Quo, aber auch komplex
ausufernde Stücke wie bei Pink Floyd - oder zeitgemäß betrachtet - das Genre,
was aktuelle Bands wie Soundtrack Of Our Lives oder auch Wolfmother bedienen.
Ein
ziemlich kreatives Gebräu, was auch dadurch entsteht, dass BNC mit drei Sängern
und Songschreibern agieren, die jeweils ihre musikalischen Eigenheiten und
Vorlieben einbringen. Dadurch werden die Einflüsse vielfältiger und
abwechslungsreicher und BNC kreieren eine ganz eigene bandspezifische Note. Das
Etikett für solch einen Stil lautet Retro-Rock, andere nennen es Analog-, Brit-
oder Vintage-Rock; auf jeden Fall ist die Grundsubstanz purer Rock!
Im
Jahr 2008 siegte die Band beim Wettbewerb "Live in Bremen", einem
Contest, der seit über 10 Jahren jährlich in Norddeutschland ausgeschrieben
wird. Verbunden mit diesem Sieg war die Finanzierung einer CD-Produktion sowie
eine Einladung zum "Mathew Street Festival" in Liverpool, einem
riesigen Straßenfest in der Metropole des Beat. Black Night Crash konnten dort
zwei sehr erfolgreiche Auftritte spielen. Zusätzlich war eine Recording Session
im Liverpooler "Elevator Studio" im Preis enthalten.
Und
nach nun fast einem Jahr Studioarbeit liegt das Debüt-Album „The Late Reply“
vor. Die Recordings wurden im "Hörwerk" Tonstudio von Dennis Rux
(Trashmonkeys) komplett analog aufgenommen und von Tino Oac (Söhne Mannheims)
gemischt. Die 13 Songs sind eine Reminiszenz an oben genannte Bands, zeigen
aber auch die große stilistische Bandbreite, mit der Black Night Crash das
Genre bearbeiten und sich auf dem Album noch vielfältiger und
abwechslungsreicher zeigen, als es die rockigen und ungeschliffenen
Livekonzerte erahnen lassen. (Beispiel: "Sudoku" & "Gone
with the geese"). Somit erweitert das Album das schweißtreibende
Hörerlebnis einer BNC-Liveshow zu einem großartig abwechslungsreichen
Hörerlebnis zu Hause. Bei Black Night
Crash hat beides seinen Reiz.